Corsarge
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Die Corsage-Weiblichkeit in Stoff



Die Corsage lässt sich heutzutage oft als integriertes Oberteil in Braut-und Abendkleidern finden. Sie gilt als gesellschaftsfähiges Accessoire, um Frauen figurformende Weiblichkeit zu verleihen. Sie schafft den Balanceakt zwischen weiblich-verspielt und aufreizend-verrucht.

Der Ursprung der Corsarge

Das Wort Corsarge stammt aus dem altfranzösischen und wird abgeleitet von cors-Körper. Es lässt sich auch mit corporel-körperlich, leiblich assoziieren. Im Sinne der Wortbedeutung haben Frauen bereits im 16. Jahrhundert Mieder getragen. Der Körper sollte aufrecht gehalten, die Brust möglichst nah an den Körper gedrückt werden. Zu dieser Zeit galt es als Merkmal niederen Standes, viel Brust zu haben. Babys aus Adelskreisen wurden von Stillammen gestillt, das gehörte sich nicht für Frauen mit Klasse. Frauen aus höheren Kreisen strebten daher an, wenig Brust zu zeigen. Anstatt Mieder waren auch Schnürleibe und Schnürbrüste in Gebrauch. Oft wurden auch Kleider an sich versteift, so müsste nicht zusätzlich ein Mieder getragen werden. Zum Versteifen wurden Metallstäbe in den Stoff eingenäht. Ziel war, die Silhouette der Frau so zu formen, dass sie in das derzeitige Schönheitsideal passte.

Wespentaille als Schönheitsideal

Ende des 17. Jahrhunderts hatte sich dieses Ideal dahingehend gewandelt, dass Brust zu zeigen als erstrebenswert galt. Getragen wurden Korsetts als Unterwäsche. Die Brust wurde damit nach oben geschnürt und so betont. Darüber kleideten Roben die Frauen höheren Standes. Korsetts sollten eine Wespentaille formen und wurden hinten in Höhe der Taille geschnürt. Zum Ankleiden wurde folglich eine weitere Person benötigt oder einiges an Improvisationsvermögen und Übung, um diese Schnürkunst zu vollbringen.

Verruchter Touch von Weiblichkeit

In den 80- er Jahren wurde die Corsage durch Madonna wieder ins Blickfeld gerückt. Gaultier kreierte für Madonna eine Corsage, die ihr medienwirksame Aufmerksamkeit brachte. Die Corsage als einfache Variante des Korsetts wurde in die Modewelt eingeführt. Von der Masse eher als Dessous wahrgenommen, blieb sie aber weiterhin im Bereich des verrucht-geheimnisvollen. Mit Dita von Teese fand die Corsage als Modeassecoire des Rockabilly-Comebacks nochmal viele neue Liebhaberinnen.


Die günstige Corsarge in der heutigen Gesellschaft



Günstige Corsagen könne in preislich mittlerer Kategorie und guter Qualität bei den Marktführern Hunkemöller, Lascana und La Perla erworben werden. Schöne Kreationen werden dort mit ansprechenden Stoffen verwirklicht. Spitze schmückt den Abschluss des Dekolletés, Perlen und Stickereien werden häufig integriert. Oft findet sich ein Haken-oder Reißverschluss, manchmal auch Knöpfe.

Brautmode, Abendrobe, Lingerie und Fetisch

Mittlerweile hat fast jeder Designer von Brautmoden ein Kleid mit Corsage günstig im Sortiment. Bei Kunden sehr begehrt lassen sich solche, die Weiblichkeit betonende Kreationen, gut vermarkten. Viele Abendkleider bilden eine schöne Silhouette mit Corsage als Oberteil. Mehrere Kombinationsmöglichkeiten sind so gegeben. Als Dessous wirken preisgünstige Corsagen äußerst reizvoll. In diesem Segment werden sie aus dünnem, nicht blickdichtem Stoff hergestellt. Sie kleiden den Körper ein und Regen zugleich die Phantasie an. Im Fetischbereich sind bevorzugt billige Corsagen aus Lack und Leder gefragt. Es findet sich ein breites Sortiment an solch teilweise sehr gut verarbeiteter Artikel aus überzeugendem Material.


Die Anwendung



Preiswerte Corsagen bieten sich an als Anschaffung für eine besondere Gelegenheit. Frauen, die ihren Mann überraschen wollen, Männer, die dasselbe bei ihrer Liebsten anstreben, sind mit Corsagen sicherlich gut bedient. Passende Situationen, in denen die Weiblichkeit einer Frau hervorgehoben werden soll, könne mit einer Corsage geschaffen werden. Neben Hochzeiten, Abschlussfeiern und erotischen Geschenken, gibt es auch Nischenmode, in der Corsagen im alltäglichen Kleidungsstil Platz finden. Veranstaltungen mit mittelalterlichem Tonus und gothischem Beigeschmack eignen sich gut, um dort die Schmuckstücke des Kleiderschranks auszuführen.

Das besondere Accessoire

Die Corsage wird oft kopiert und vereinfacht genutzt für Tubetops oder ähnliches. Im Alltag getragen wird sie allerdings selten. Eine wirklich schöne Corsage ist und bleibt etwas für besondere Gelegenheiten und verleiht auch ein besonderes Gefühl. Sie gilt nicht als Nutzwäsche, um den Körper zu formen und wird auch nicht so wahrgenommen. Dementsprechend wird eine Corsage vermutlich auch nicht zur Alltagswäsche degradiert werden, sondern ein Produkt mit besonderem Wert bleiben.


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Alternativen zur Corsarge



Neben den Abkupferungen um eine Corsage alltagstauglicher zu machen wie ein Träger-und schulterfreies Kleid, gibt es auch noch speziellere Alternativen. Ein Korsett mutet mindestens ebenso wertig an und ist ein sehr interessantes Kleidungsstück. Aufgrund der Schnürung vermittelt es auch ein ganz spezielles Tragegefühl. Außerdem ist es ein Blickfang.